Dienstag, 11. Oktober 2016

Lost Crew Törn -Tag2

Pünktlich zu Tagesbeginn setzt Regen ein. Und auch Wind aus nordost. Genau dort wollen wir aber hin. Die Wellen sind aber beinhart, härter als zu dem 4 Bft Wind NO eigentlich passen würde. Das geht auf Kosten des Wohlbefindens der Mannschaft.... Daher Neuer Plan: Palmižana. Dort gibt es jetzt Bojen, beim eintreffen sind wir das einzige Boot in der Bucht. Offenbar alle lokale geschlossen.
Menü des Tages: Koteletts aus der Kombüse!

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Lostcrew Törn 2016 -Tag 1

Es ist ein recht frischer morgen, regnerisch. Im Meer aber ist noch der warme September spürbar. Daher Hosen runter, rein ins Wasser, und Feuer frei!
Und danach: schnell raus aus dieser verdreckten Bucht. Der Wind aus Nord u nordost will leider nicht so recht, wir fahren abwechselnd unter Segel, unter Motor und dann wieder unter beidem. Darüber hinaus regnets fast die ganze zeit. Das ist afoch zum speiben. Und das macht der dokta dann auch. Einige andere belassen es bei flauem Magen. Der wahre Grund dafür ist uns ein Rätsel, der Vorabend war definitiv nicht schuld daran.
Um halb 3 pfeifen wir drauf und legen, nach 21sm Fahrt in südliche Richtung, in Vis am stadtkai an.
Jetzt ist gleich nochmal Zeit für Joes ausgezeichnete Gemüse/makkaroniSuppe, die ja schon während der Fahrt frisch serviert worden war.
Trotzdem ist die Stimmung nicht am Höhepunkt, aber die Hoffnung auf bessere SegelBedingungen stirbt zuletzt.
"Nachmittag zur freien Verfügung".

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Lostcrew Törn 2016 Tag 0

Anreisetag für 4 von 7. Einkauf- und KaterTag für 3 von 7.
Der Tag beginnt mit einer völlig neuen Sensation, der BerniM. muss auf die etwas zu spät eintreffenden 2 crewmitglieder warten. Aber dann geht's dahin, die verlorene Zeit wird dank Hansens bleifuss eingeholt. Und deshalb nehmen wir Den obligatorischen ersten ManöverSchluck beim ersten Blick auf Meer erst beim 2. Parkplatz nach dem Tunnel Sveti rok, weil wir den ersten verpassen.
In der Zwischenzeit wird in trogir schon Proviant eingekauft, und die CheckListe durchgegangen. In dem Moment, als die Crew komplett ist, sind wir und die game point abfahrbereit, das ist einzigartig.
Leinen los, mit 4bft NO geht's praktisch direkt nach Solta, in die Bucht neben maslinica. Dort lockt uns ein lotse an eine muring mit Landleine, sämtliche Manöver des Tages gelingen wie am Schnürchen. Das ist verdächtig. Aber jetzt passierts: der Lotse führt uns mit seinem Boot zur Konoba. Als wir ankommen merken wir, dass einer LOST gegangen ist. Dem Schweizer ist unser landgang zu schnell gegangen. Aber kein Problem, der Bursche vom lokal holt ihn nach. Dobar dek!

Dienstag, 4. Oktober 2016

Lostcrew sails 2016

tag -1
Die Anreisen waren teils schwierig, aber der Abend entpuppte sich als a schware partie...
Mehr ist nicht zu sagen.. Wir warten sehnsüchtig auf die Ankunft der restlichen Crew und der Putzfrauen.

Fian Dokta: Wind lebhaft aus NE

Freitag, 2. September 2016

Tag 6 Mixed Crew Törn

Letzter Tag! Diese Tatsache in Verbindung mit dem lebhaften NO Wind, 4 Bft, ist eine echte Herausforderung für die Nerven, wenns darum geht, noch ein Frühstück lang aufs Segeln warten zu müssen. Also das betrifft zumindest ein Fünftel der Crew.
Das Tankmanöver erledigten wir gleich nach dem Ablegen, Jezera verfügt praktischer Weise über eine eigene Bootstankstelle. So können wir dem Gewurl in derjenigen von Vodice am Nachmittag entgehen.
Dann gings endlich los. So ein Abschiedsgeschenk hat niemand erwartet, mit bis zu 6kts trotz Reffen zischten wir Richtung Marina Vodice.

....Stoppt doch bitte irgendwer die Zeit.....lalalala......

Allerdings musste noch eine Ankerpause zum Baden und Verzehren der letzten Vorräte her. Die Bucht Tijascica auf Tijat bot sich dafür an. Mittlerweile gibt's dort auch eine Menge Bojen, aber das wäre eines Admirals der Lost Crew nicht würdig, vor allem wenns nur um etwa eine Stunde geht.
Viel wichtiger als diese Entscheidung ist das feierliche Einholen der Crewflagge, das hier vollbracht wird. Nach ausgiebigem Bade und Stärkung für die Rückreise nach Wien geht's noch 1 knappe Stunde per Motor - der Wind war eingeschlafen! - zurück zum Stützpunkt.
Dovidenja!
Seemeilen gesamt: 120. Dieselverbrauch: 23liter für 9:15 MotorStunden

Donnerstag, 1. September 2016

Tag 5 Mixed Crew Törn

Morgens geben wir uns das Spektakel der Löschflieger, die genau vor uns Wasser tanken und knapp über unserem Mast Richtung Brand abdrehen. Anker auf und los geht's den Krka weiter flussabwärts, wieder an Sibenik vorbei, hinaus und durch das Insel-Labyrinth hindurch. Der Wind aus West frischt immer mehr auf bis zu 4 Bft, da freut sich das Seefahrerherz. Die Mittagsankerung, obwohl im Lee der Insel Kaprije (ja, schon wieder), gestaltete sich trotzdem relativ unruhig, aber der Anker hielt felsenfest während es herrliche Tortellini aus der Kombüse gab. Bald mussten wir weiter, weil es einfach gehörig juckte, wenn ich mitansehen musste, wie immer mehr Segelboote ausrückten. Und jetzt fuhr im Gegensatz zu sonst praktisch KEINER mehr ohne Segel.
Der 4er Nordwest wurde tatkräftig durch 5er Böen unterstützt. Trotz reffen auf etwa 2 Drittel der segelfläche (um die Nerven der Crew nicht zu sehr zu strapazieren) zischen wir schnell dahin, mit bis zu 6.5kts.
Alle sind begeistert, allerdings manche zeigen das offenbar durch besonders intensives Buchlesen.
Ziel des Tages ist Jezera auf der Insel Murter. Dort wird die Marina als Anlegeplatz gewählt, da bei einigen der Wunsch nach einer Dusche besteht, und das nach nur 3 Nächten vor Anker bzw. Boje....!

Mittwoch, 31. August 2016

Tag 4 Mixed Crew Törn

Eigentlich wollten wir nach dem Ankerlichten nur zur Stirnseite des nächstgelegenen Stegs zufahren, um zwei Einkäufer blitzartig aussteigen zu lassen. Aber nicht nur, dass den selben Gedanken auch andere hatten und uns deshalb fast in die Quere gekommen wären - in diesem Primosten sind wirklich schon fahrlässig viele Yachten -,  haben uns zwei zu Hilfe kommende Passanten noch dazu gar nicht mehr wegfahren lassen wollen, in dem sie unser Boot am Steg festgehalten haben. Sie waren der deutschen und teilweise auch der englischen Sprache nicht mächtig, so konnten wir ihnen nicht verständlich machen, dass sie sich bitte einfach nur schleichen sollen. Überdies wäre das gegenüber dieser Hilfsbereitschaft sehr unfreundlich gewesen. Naja irgendwie haben wir es dann geschafft uns loszureissen, knapp bevor wir mit dem Heck in ein anderes Boot getrieben wären.
Die beiden Einkäufer waren nach dem erfolgreichen Verlassen unseres Bootes schon längst am Weg zum Supermarkt, da müssen sich unsere Helfer am Steg schon sehr gewundert haben, dass die beiden bei diesem merkwürdigen Anlegemanöver nicht mithelfen sondern einfach weggehen....!
Beim einem anderen Steg haben wir sie samt Proviant wieder aufgelesen, das ging glatt, da waren keine helfenden Hände zur Stelle.
Seglerisch war dieser Tag der bisher anspruchsloseste. Zwar wehte hie und da ein sehr gutes Lüfterl (immer aus West oder auch Südwest),  aber leider mit vielen Unterbrechungen. Es ist der ideale Zeitpunkt gekommen den Fluss Krka hinaufzufahren. Sibenik vom Meer aus, ein prachtvoller Anblick. Weiter flussaufwärts, Felsenformationen zu beidem Seiten, macht Paula am Bug sitzend und nach vorn blickend eine vernichtende Entdeckung, und zwar immer wieder Spiegeleiquallen. Schließlich öffnet sich der Fluß dann zu einem See, der seinerseits Ankerbuchten zu bieten hat. In einer davon machen wir eine Badepause, wobei die jungen crewmitglieder wegen quallophobie das Wasser meiden.  Nach kurzer Zeit fahren wir weiter,  und speisen in der Konoba unterhalb der Autobahnbrücke. Danach unternehmen wir eine kleine Nachtfahrt und machen eine Ehrenrunde vor dem kleinen feinen Skradin - da will uns schon wieder jemand helfen anzulegen....
Zurück geht's durch die sternenklare Nacht zu unserer Ankerbucht von vorhin. Wir wundern uns sehr, dass wir hier die einzigen Yachties sind, damit hatten wir nach den letzten überfüllten Übernachtungsplätzen nicht gerechnet.
Kurz vorm Einfahren in die Bucht sehen wir hinter dem Fischerdorf am Berg ein geheimnisvolles Licht hervorscheinen. Beim Weiterfahren entpuppt es sich als großflächiger Waldbrand. Es ist aber weit genug entfernt vom Dorf, und am Boot haben wir ja sowieso keine Gefahr zu befürchten.
Erst am nächsten Morgen gemütlich um 8 Uhr werden die Löschflieger kommen.