Naja lassen wir das, diese Studie wird spätestens morgen früh abgebrochen. Siehe dort.
Erstmal aber springen 2 Crewmitglieder ins gar nicht mal ganz so kühle Nass, in Ermangelung einer Dusche, und für Diverses. Insider wissen schon...
Dann gabs ein Gröstl vom Captain zubereitet. Und danach ein neues Kartenspiel. Aber Neuerungen sind vielleicht nicht das richtige für 4 alte weisse Männer. (Was soll eigentlich immer dieser sonderbare Rassismus? Glaubt ihr, dass 4 alte schwarze Männer besser abschneiden würden?).
Gute Nacht und Guten Morgen! Nach teils sternenklarer Nacht starten wir voller Elan, im Wissen, dass draussen, ausserhalb der Bucht, ein schöner Wind auf uns wartet.
Noch bevor wir überhaupt dran denken können Prozente gegen Knoten einzutauschen, segeln wir schon mit 6 Knoten Richtung Südwesten, bei 3 - 4 Beaufort aus Südost. Wir müssen sogar eine Stufe reffen, damit das Boot ruhiger liegt. Wir lassen die Schären hinter uns und begeben uns auf die offene Ostsee. Das bringt naturgemäss auch entsprechenden Seegang mit sich. Und das wiederum
führt recht schnell zu entsprechendem Rumoren in der Magengegend, vor allem wenn man nicht mit dem verdammten Wellenzeug gerechnet hat.
Aber keine Sorge, nix passiert, ihr könnt getrost weiterlesen.
Denn es werden 9 Stunden bei besten Bedingungen werden. Und das die ganze Zeit auf einem Bug, also ca 30grad Krängung, und also gänzlich ohne Manöver(schlucke). Naja, also fast.....
An dieser Stelle möchte ich endlich mal den Ermöglicher dieses Törns unbekannter Weise grüßen! Vielen Dank, Fred, soist lebm!!! (wienerisch für "Lebe hoch Fred!). Die Yacht liegt ohne Ruderdruck erstklassik am Wasser, "ur leiwand", der Fachbegriff dafür.
Schiffsverkehr haben wir hier kaum zu beachten, dafür machen wir immer wieder ganz nette Tierbeobachtungen. Seehund, Seeadler, Haubentaucher, Kormorane, Graureiher, und so auf diese Art... Allesamt leider viel zu schnell wieder aus der Kameralinse verschwunden.
Wir erreichen um 18Uhr auf der Insel Harstena die Bucht Flisviken, wers genau wissen will, um zu Ankern.
Ich muss jetzt mal schliessen weil das Abendessen ruft. Herrliche Penne a la capetan.
Prost Mahlzeit!
Fährt nicht schlecht die Kiste, was? Kaufgebote werden gern entgegengenommen...;-)
AntwortenLöschenUschi Wobornik (geb Mayer) schreibt:
AntwortenLöschen"Tolle Berichterstattung, klingt nach abenteuerlicher Reise. Bissl schneller mit der Kamera bitte meine Herren um die Tiere auch bildlich zu erleben. Wahrscheinlich dauert es zu lange die Bierdose(n) wegzustellen😂"
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
LöschenDanke für den Input, sehr treffend! Völlig richtig, Mag schon sein, dass die Bierdosen den Fotografieerfolg etwas behindern, ja! Aber es gibt hier schon Prioritäten zu beachten. Wir als Crew lehnen die Vernachlässigung dieser Dosen, gleichbedeutend mit Bierquälerei, nämlich völlig ab! ;-)
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