Sonntag, 9. Juni 2024

Schwelgen in Gedanken an alte Zeiten und der allgegenwärtige Fachkräftemangel

Es ist fast wie bei erfolgreichen Rockbands: Außenstehende könnten glauben, wegen eines einmaligen Fremdgehens ist die Existenz der Crew in Gefahr , aber keine sorge!
Nun zum Fremdgehen: es begibt sich dass Dokta Schorsch und Christoph sich mit Mike als Skipper und Armin zusammentun und ab Zadar die Poseidon, eine Oceanis 40.1 besteigen. Ein modernes Boot mit bequemem breitem Hinterteil.
Am ersten Segeltag 6 Uhr Tagwache, tja im Juni beginnen die Tage früh ;-).
Ablegeln um 8uhr, Um diese Uhrzeit haben wir die Adria für uns allein.
Vielleicht liegt das aber auch am schwachen Wind. Dieser legt aber kontinuierlich zu, was zu immer besserer Stimmung führt. Oder liegt das am Appenzeller Manöverschluck? Manöver fahren wir jedenfalls reichlich, da es an Ugljan vorbei durch ein Gewirr an Inseln und Felsen Richtung Osten, dann Süden geht , bei Südwind. Dabei passieren wir aus der Ferne die Brücke zwischen Ugljan und Pasman, deren Durchfahrt seitens Vermieter verboten ist, und deren Passage (mit mehr Glück als Verstand ;-) ) im LC Törn 2012 beschrieben ist.
Unser Tagesziel ist eine nach Süden geschützte Bucht auf der Insel Zut.
Gleich nach der Ankerung fällt auf dass sich der weltweite fachkräftemangel auch hier bemerkbar macht. Denn die gewohnten Brötchen und Snacks müssen mangels Kocher selbst gestrichen werden. Und: auch die cockpitlampe muss mangels TC durch 2 Laien instand gesetzt werden.
Aber erst mal Köpfler ins Wasser, und selbigen abkühlen!
Am Herd köchelt jetzt schon das Abendmahl, die Cevapis duften schon!


--- mobil gesendet ---

2 Kommentare:

  1. Harte seglerische Daten: Wind aus Süd, anfangs 7 Knoten, später 15-18. Topspeed 7,3kn. Kaum Seegang weil eben ein Gewirr ab Inseln.

    AntwortenLöschen